Die Erklä­rung des Wor­tes „RIT“® bedeu­tet ein­fach abge­kürzt „Reflex­in­te­gra­ti­on“. Wenn ich also mal nur „RIT“® schrei­be und auf die­ser Start­sei­te mei­ner Home­page die Erklä­run­gen der Reflex­in­te­gra­ti­on Ihnen als Eltern ein­fach und in gut ver­ständ­li­che Wor­te für die früh­kind­li­che Reflex­in­te­gra­ti­on nut­ze. Sehen Sie es mir bit­te nach oder sen­den Sie Ihren Kon­takt in einer Mail was Ihnen bei der Ent­wick­lung wirk­lich wich­tig ist. Ins­be­son­de­re bei den The­men wie ADHS oder Aggres­sio­nen ist das Trai­ning was ich Ihnen anbie­te enorm wich­tig für eine best­mög­li­che Ent­wick­lung. “RIT”® muss in einem bestimm­ten Zeit­raum abge­schlos­sen sein. Wenn die­se früh­kind­li­chen Refle­xe nicht in der ange­mes­se­nen Zeit inte­griert sind, hat dies viel mit Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten Ihres Kin­des zu tun. Ich bin immer froh, wenn die Eltern auf Ihre Kin­der und des­sen Ent­wick­lung ach­ten. Es wird all­ge­mein immer mehr beob­ach­tet das Auf­fäl­lig­kei­ten da sind und vie­le Eltern, Erzie­her und Leh­rer ver­zwei­feln dar­an. Erken­nen kann man dies in ers­ter Linie an einem unrei­fen Bewe­gungs­mus­ter von Kids und einer enorm schlecht aus­ge­präg­ten Hal­tung. Die moto­ri­schen Rest­re­ak­tio­nen von nicht inte­grier­ten Refle­xen las­sen die Bewe­gun­gen aus­la­dend, unkon­trol­liert und voll­kom­men unbe­wusst erschei­nen. Sie sind unko­or­di­niert, das Gleich­ge­wicht ist nicht aus­rei­chend vor­han­den und die Kin­der kön­nen sich wegen der Unru­he­zu­stän­de nicht kon­zen­trie­ren. Das hängt mit einer man­geln­den Gehirn­rei­fung zusam­men, weil die früh­kind­li­che Grund­ten­denz wie der MORO
oder der FLR, die viel mit Angst zu tun haben, bei­des Stress­schutz­re­fle­xe sind. Wei­ter sind der asym­me­tri­sche ton­i­sche und der sym­me­tri­sche ton­i­sche Nacken­re­flex, die eben­falls bei­de für eine gesun­de Kör­per­ko­or­di­na­ti­on zustän­dig sind, im ers­ten Lebens­jahr wohl nicht zeit­ge­recht inte­griert.
Der neu­ro­lo­gi­sche Ursprung der früh­kind­li­chen Refle­xe sitzt im Hirn­stamm, wenn die­se nicht inte­griert wur­den, bedeu­tet dies, dass die ein­zel­nen Gehirn­area­le nicht aus­rei­chend mit­ein­an­der ver­knüpft wur­den und nicht ent­spre­chend dem Alter rei­fen konn­ten. Das ist so, als ob alle Infor­ma­tio­nen einen Umweg gehen müs­sen, um dort­hin zu gelan­gen wohin sie gehö­ren.
Der Hirn­stamm ist für unse­re phy­sio­lo­gi­schen Grund­be­dürf­nis­se zustän­dig, wie die Atmung, Ver­dau­ung oder das Trieb­ver­hal­ten. Das Klein­hirn regelt alle unse­re auto­ma­ti­schen Bewe­gungs­ab­läu­fe. Wenn ich ein­kau­fen gehe, den­ke ich an mei­ne Ein­kaufs­lis­te, aber nicht wie ich einen Fuß vor den ande­ren set­ze. Das wird vom Klein­hirn über­nom­men. Dar­über stülpt sich das emo­tio­na­le Gehirn und dar­über wie­der der Cor­tex, der für alle kogni­ti­ven Leis­tun­gen zustän­dig ist.
Man weiß aus der Hirn­for­schung seit ca. 30 Jah­ren, dass unser Bewe­gungs­mus­ter sowohl die emo­tio­na­len als auch die men­ta­len Gehirn­be­rei­che beein­flusst. Sind die Bewe­gun­gen phy­sio­lo­gisch schlecht aus­ge­führt, das bedeu­tet ohne über­flüs­si­ge Bewe­gun­gen, kön­nen sich auch die emo­tio­na­len und men­ta­len Pro­zes­se kaum natür­lich ent­wi­ckeln. Bei “RIT” kom­men die neu­ro­na­len Bah­nen Ihres Kin­des in den Bereich wo dann von ihrer natür­li­chen Ent­fal­tung her das Poten­ti­al, die Talen­te und Bega­bun­gen geför­dert wer­den. Ansons­ten kann die Gehirn­leis­tung Ihres Kin­des nur im unte­ren Bereich ver­lau­fen. Ich freue mich immer wie­der über die Feed­backs in einer sepa­ra­ten Mail durch den her­vor­ra­gen­den Kon­takt den ich mit Kli­en­ten habe.
Ist die Reflex­in­te­gra­ti­on im früh­kind­li­chen Sta­di­um wie das 1. Lebens­jahr nicht zufrie­den­stel­lend abge­lau­fen, so hin­dern die moto­ri­schen Rest­re­ak­tio­nen das Bewe­gungs­mus­ter in dem Aus­maß wie die Refle­xe kaum rich­tig inte­griert wur­den. Das ist der Grund, war­um man immer mehr ver­dreh­te Hal­tun­gen sieht, die Füße schlen­kern bei jedem Schritt, die Schul­tern befin­den sich nicht in der Hori­zon­ta­len, der Kopf befin­det sich vor der Kör­per­mit­tel­li­nie, und zum Aus­gleich bil­det sich ein Hohl­kreuz.
Das setzt sich wei­ter fort in Schwie­rig­kei­ten im sozia­len Mit­ein­an­der. Emo­tio­na­le Gehirn­be­rei­che bei Kin­dern kön­nen nur gut sein, wenn sie gut ent­wi­ckelt sind. Was heu­te sich im Kin­der­gar­ten abspielt und danach wei­ter­hin in der Schu­le sich größ­ten­teils wei­ter auf­baut, hat dann mit einer man­geln­den Schul­rei­fe bei Ihrem Kind zu tun. Somit kommt es zu Ver­hal­tens­pro­ble­men im Schul­all­tag und der rea­le Kon­takt und das anecken bei Mit­schü­lern bis hin im sport­li­chen Trai­ning sowie schlech­te men­ta­le Gehirn­be­rei­che.

Wenn die früh­kind­li­chen Refle­xe nicht zeit­ge­recht inte­griert wur­den, soll­ten Sie sich in der Lebens­schu­le-Sauer­land anmel­den. Ihr Daten­schutz ist hier sicher. Es kann vor­kom­men, dass das Kind oder der Jugend­li­che oder auch oft noch der erwach­se­ne Mensch in sei­ner Per­sön­lich­keit sehr ein­ge­schränkt und emp­find­lich ist. Die­se Über­emp­find­lich­keit wird häu­fig mit einer Hoch­sen­si­bi­li­tät ver­wech­selt. Die­se Per­so­nen sind ihr gan­zes Leben lang an Geräu­schen, Licht­blit­zen oder unver­mit­tel­ten Berüh­run­gen sehr stark schreck­haft. Das hat nichts mit dem Moro Reflex, son­dern mit dem Furcht-Läh­mungs­re­flex zu tun hat. Meist kann die­ses für die Betrof­fe­nen zu Hand­lungs­un­fä­hig­keit füh­ren. Sie gehen in eine „Erstar­rung“, in eine Art Läh­mungs­hal­tung, aus der sie Zeit brau­chen, wie­der her­aus­zu­kom­men.
Der Moro Reflex wird akti­viert, wenn der Kopf des Babys nach hin­ten oder vor­ne fällt, der Furcht-Läh­mungs­re­flex springt auf die sen­so­ri­schen Rei­ze visu­ell (Licht), audi­tiv (ein Knall) oder tak­til (plötz­li­che Berüh­rung) an.Die Impuls­kon­trol­le ist beson­ders bei einem noch akti­ven Furcht-Läh­mungs­re­flex inad­äquat.
Kaum inte­grier­te Refle­xe zei­gen sich am deut­lichs­ten in einer nicht natür­li­chen Mus­kel­span­nung. Vie­le Men­schen haben eine zu hohe Mus­kel­span­nung. Ins­be­son­de­re Kin­der und Jugend­li­che haben eine zu schlaf­fe Mus­kel­span­nung was sehr viel anstren­gen­der ist. Die­se Per­so­nen haben unzu­rei­chen­de­re inte­grier­te Refle­xe, im Gegen­satz zu den Per­so­nen mit über­höh­ter Mus­kel­span­nung. Um nicht immer wie­der im Gan­zen zusam­men­zu­fal­len muss auf die zu schwa­che Mus­kel­span­nung eine hohe Mus­kel­span­nung „drü­ber­ge­legt“ wer­den. Das ist auf Dau­er sehr erschöp­fend und anstren­gend.
Sicht­bar wird die­ses in gekrümm­ten Hal­tun­gen, die Per­son kann nicht ruhig sit­zen, der Kopf wird beim Schrei­ben abge­stützt, ein frei­es Ste­hen ist kaum mög­lich, sie muss sich immer wie­der anleh­nen. Das stän­di­ge „Lüm­meln“ sind eben­falls Reflex­be­we­gun­gen die eine phy­sio­lo­gi­sche Hal­tung ver­hin­dern.
In der Lebens­schu­le Sauer­land gibt es für Sie als Eltern die Reflex­in­te­gra­ti­on um Ihr Kind in ein leicht erlern­ba­res Bewe­gungs­pro­gramm zu füh­ren. Dar­über hin­aus arbei­te ich noch mit dem Unter­be­wusst­sein des Kin­des, der Jugend­li­chen oder Erwach­se­nen um Glau­bens­mus­ter auf­zu­lö­sen. Kine­sio­lo­gie und der Ten­sor sind Bestand­tei­le mei­ner Tes­tun­gen. Wenn auch Sie aktiv wer­den wol­len, Ihren Kin­dern im Leben mehr Hal­tung und Respekt gebüh­ren, dann kön­nen Sie mich ger­ne mit dem Stich­wort: Reflex­in­te­gra­ti­on unter kontakt@lebensschule-sauerland.de anschrei­ben. Bei uns ist Daten­schutz sicher! ADHS ist schnell gesagt oder dia­gnos­ti­ziert – doch ist es der wah­re Grund?! Darf Ihr Kind auch das Selbst­zah­ler-För­der­pro­gramm der Reflex­in­te­gra­ti­on zur Ver­bes­se­rung sei­nes aktiv erleb­ten Seins ken­nen ler­nen?

Andrea Katha­ri­na Men­ke

Bei Fra­gen zur Reflex­in­te­gra­ti­on ein­fach anru­fen 0152 / 53186813 oder 02353/666 1718

Reflex­in­te­gra­ti­on