1. Gel­tungs­be­reich und Begriffs­be­stim­mun­gen

a)Die All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (im Fol­gen­den: „AGB“) der Lebens­schu­le Sauer­land, Andrea Katha­ri­na Men­ke (im Fol­gen­den: „LS“), gel­ten für alle Ver­trä­ge, die der Kun­de (im Fol­gen­den: „Kun­de“ oder „Semi­nar­teil­neh­mer“) mit der Lebens­schu­le Sauer­land, Andrea Katha­ri­na Men­ke abschließt. Der Ein­be­zie­hung eige­ner Ver­trags­be­din­gun­gen (ins­be­son­de­re durch All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen) des Kun­den wird wider­spro­chen, es sei denn, es ist zwi­schen LS und dem Kun­den etwas Ande­res zuvor schrift­lich ver­ein­bart.

b)Die AGB gel­ten für alle Waren und Dienst­leis­tun­gen der LS.

c)Waren der LS sind vor allem von den Bera­tern oder Refe­ren­ten, Trai­ner, Workshop-Leiter(innen) zu erwer­ben und sind ver­kör­per­te und un-ver­kör­per­te Waren. Ver­kör­per­te Waren sind ins­be­son­de­re gebun­de­ne Bücher und CDs/DVDs. Un­-ver­kör­per­te Waren sind ins­be­son­de­re E-Books und Hör­bü­cher zum Down­load. Dienst­leis­tun­gen sind die von LS ange­bo­te­nen Ver­an­stal­tun­gen und Diens­te (ins­be­son­de­re Semi­na­re und Vor­trä­ge) (im Fol­gen­den: „Semi­na­re“).

d)Kunden von LS sind sowohl Ver­brau­cher als auch Unter­neh­mer. Ver­brau­cher ist jede natür­li­che Per­son i.S.d. § 13 BGB, die einen Ver­trag zu einem Zweck abschließt, der weder ihrer gewerb­li­chen noch ihrer selb­stän­di­gen beruf­li­chen Tätig­keit zuge­rech­net wer­den kann. Unter­neh­mer ist eine natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son oder eine rechts­fä­hi­ge Per­so­nen­ge­sell­schaft i.S.d. § 14 BGB, die bei Abschluss eines Rechts­ge­schäfts in Aus­übung ihrer gewerb­li­chen oder selb­stän­di­gen beruf­li­chen Tätig­keit han­delt, mit­hin jeder, der kein Ver­brau­cher ist.

  1. Rück­tritt und Män­gel­haf­tung

Für Rück­tritt und Män­gel­haf­tung beim Semi­nar, Work­shop, Vor­trag, Ver­an­stal­tung jeg­li­cher Art gel­ten die gesetz­li­chen Bestim­mun­gen.

  1. Ver­brau­cher­wi­der­ruf bei Fern­ab­satz­ge­schäf­ten
    1. Dem Ver­brau­cher steht beim Kauf von Waren im Online-Shop der ein­zeln Bera­ter, Refe­ren­ten und Work­shop­lei­ter (innen) ein Wider­rufs­recht gemäß §§ 312g Abs. 1, 355 BGB zu.
    2. Das Wider­rufs­recht­be­steht, soweit im Ein­zel­fall zwi­schen LS und dem Kun­den nichts ande­res ver­ein­bart wur­de, nicht bei fol­gen­den Ver­trä­gen

a)Verträge die zum Erwerb einer Ver­güns­ti­gung der Teil­nah­me durch das Ticket-Sys­tem erfolgt . Der Ver­trag kommt zustan­de sobald sich der Kund zur Über­wei­sung bereit erklärt. Es kommt dann bei der Buchung in dem jewei­li­gen Quar­tal zu einer Rabat­tie­rung der ein­zel­nen Kurs, Vor­trä­ge, Work­shops, Sit­zun­gen etc. Erbrin­gung von Dienst­leis­tun­gen in den Berei­chen Beher­ber­gung zu ande­ren Zwe­cken als zu Wohn­zwe­cken, Beför­de­rung von Waren, Kraft­fahr­zeug­ver­mie­tung, Lie­fe­rung von Spei­sen und Geträn­ken sowie zur Erbrin­gung wei­te­rer Dienst­leis­tun­gen im Zusam­men­hang mit Frei­zeit­be­tä­ti­gun­gen, wenn der Ver­trag für die Erbrin­gung einen spe­zi­fi­schen Ter­min oder Zeit­raum vor­sieht. Hier­un­ter fällt unter ande­rem die Bestel­lung von Tickets für Semi­na­re der LS.

b)Die Aus­nah­me nach Zif­fer 7.2.2. gilt nicht für Ver­trä­ge über Rei­se­leis­tun­gen nach § 651a BGB, wenn die­se außer­halb von Geschäfts­räu­men geschlos­sen wor­den sind, es sei denn, die münd­li­chen Ver­hand­lun­gen, auf denen der Ver­trags­schluss beruht, sind auf vor­her­ge­hen­de Bestel­lung des Ver­brau­chers geführt wor­den.

    1. Bei Ver­trä­gen über die Lie­fe­rung von Down­load-Pro­duk­ten stimmt der Kun­de aus­drück­lich zu, dass der Ver­trag vor Ablauf der Wider­rufs­frist beginnt und bestä­tig, dass er durch sei­ne Zustim­mung mit Beginn der Aus­füh­rung des Ver­tra­ges sein Wider­rufs­recht ver­liert. Er kauft bei dem jewei­li­gen Dienst­leis­ter selbst.
    2. Ein Wider­rufs­recht besteht nicht für die an den Ver­kaufs­stän­den der LS erwor­be­nen Waren, die sich an und/oder in den Semi­nar-Loca­ti­ons befin­den. Die­se Ver­kaufs­stän­de sind Geschäfts­räu­me der LS

4.Widerrufsbelehrung

Wider­rufs­recht

Sie haben das Recht, bin­nen 10 Tagen ohne Anga­ben von Grün­den Ihre Ver­trags­er­klä­rung mit der Lebens­schu­le Sauer­land, Andrea Katha­ri­na Men­ke zu wider­ru­fen. Die Wider­rufs­frist beträgt 10 Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benann­ter Drit­ter, der für Sie bestellt hat . Um Ihr Wider­rufs­recht aus­zu­üben, müs­sen Sie Andrea Katha­ri­na Men­ke, 58553 Hal­ver (Sauer­land) NRW, E-Mail: info@Lebensschule-Sauerland.deoder  Tele­fon: +49(2353)6661717 mit­tels einer ein­deu­ti­gen Erklä­rung (z.B. ein mit der Post ver­sand­ter Brief, eine E-Mail) über Ihren Ent­schluss, den Ver­trag zu wider­ru­fen, infor­mie­ren. Sie kön­nen dafür das unten­ste­hen­de Mus­ter-Wider­rufs­for­mu­lar ver­wen­den, das jedoch nicht vor­ge­schrie­ben ist. Zur Wah­rung der Wider­rufs­frist reicht es aus, dass Sie die Mit­tei­lung über die Aus­übung des Wider­rufs­rechts vor Ablauf der Wider­rufs­frist absen­den.

Wider­rufs­fol­gen

Wenn Sie einen Ver­trag wider­ru­fen, haben wir Ihnen alle Zah­lun­gen, die wir von Ihnen erhal­ten haben, ein­schließ­lich der Lie­fer­kos­ten (mit Aus­nah­me der zusätz­li­chen Kos­ten, die sich dar­aus erge­ben, dass Sie eine ande­re Art der Lie­fe­rung als die von uns ange­bo­te­ne, güns­ti­ge Stan­dard­lie­fe­rung gewählt haben), unver­züg­lich und spä­tes­tens bin­nen vier­zehn Tagen ab dem Tag zurück­zu­zah­len, an dem die Mit­tei­lung über Ihren Wider­ruf die­ses Ver­tra­ges bei uns ein­ge­gan­gen ist. Für die­se Rück­zah­lung ver­wen­den wir das­sel­be Zah­lungs­mit­tel, das Sie bei der ursprüng­li­chen Trans­ak­ti­on ein­ge­setzt haben, es sei denn, mit Ihnen wur­de aus­drück­lich etwas ande­res ver­ein­bart; in kei­nem Fall wer­den Ihnen wegen die­ser Rück­zah­lung Ent­gel­te berech­net.. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vier­zehn Tagen absen­den. Sie tra­gen die unmit­tel­ba­ren Kos­ten der Rück­sen­dung der Waren. Sie müs­sen für einen etwai­gen Wert­ver­lust der Waren nur auf­kom­men, wenn die­ser Wert­ver­lust auf einen zur Prü­fung der Beschaf­fen­heit, Eigen­schaf­ten und Funk­ti­ons­wei­se der Waren nicht not­wen­di­gen Umgang mit ihnen zurück­zu­füh­ren ist.

Mus­ter-Wider­rufs­for­mu­lar

An Lebens­schu­le Sauer­land, Andrea Katha­ri­na Men­ke, Loh­str. 24, 58553 Hal­ver

Hier­mit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abge­schlos­se­nen Ver­trag

die de/die  gebuch­ten Vor­trag, Work­shop, Bera­tung, die fol­gen­de  Dienst­leis­tung (*)

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

Name des/der Verbraucher(s)

Anschrift des/der Verbraucher(s)

Unter­schrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mit­tei­lung auf Papier)

Datum

(*) Unzu­tref­fen­des strei­chen

Ende der Wider­rufs­be­leh­rung

            5.Vertragsschluss betref­fend Dienst­leis­tun­gen der CBL (ins­be­son­de­re Semi­na­re)

a)Der Semi­nar­teil­neh­mer kann durch Buchung eines Semi­nars an einem oder meh­re­ren der von LS ange­bo­te­nen Semi­na­re teil­neh­men. Eine sol­che Buchung ist über die Web­site, per E-Mail in schrift­li­cher Form oder über face­book oder ein­fach tele­fo­nisch mög­lich.

b)Bei der Semi­nar­bu­chung über die Web­site www.lebensschule-sauerland.de  gilt:

      1. Die auf der Web­site  ent­hal­te­nen Pro­dukt­dar­stel­lun­gen die­nen zur Abga­be eines recht­lich ver­bind­li­chen Ange­bots durch den Referenten(in), Workshop-Leiter(in), Vortragsredner(in) Berater(in)
      2. Der Kun­de kann das Ange­bot per E-Mail abge­ben. Bei einer Bestel­lung über eine Online-Bestel­lung gibt der Kun­de nach Ein­ga­be sei­ner per­sön­li­chen Daten und durch Kli­cken des But­tons „Jetzt buchen“ im abschlie­ßen­den Schritt des Bestell­pro­zes­ses ein recht­lich ver­bind­li­ches Ver­trags­an­ge­bot in Bezug auf die ausgewählte(n) Dienstleistung(en) ab. LS wird den Zugang des Ange­bots des Kun­den unver­züg­lich per E-Mail bestä­ti­gen. LS  kann das Ange­bot des Kun­den durch eine Auf­trags­be­stä­ti­gung per E-Mail, Brief inner­halb von 7 Tagen anneh­men nach Zah­lungs­ein­gang anneh­men. LS ist berech­tigt, die Annah­me der Bestel­lung inner­halb der 7 Tage Frist auch abzu­leh­nen.
      3. Die Bestell­da­ten wer­den von LS gespei­chert. Die­se kön­nen vom Kun­den nach Absen­dung sei­ner Bestel­lung nicht mehr über die Web­site der LS abge­ru­fen wer­den.
      4. Die Bestell­ab­wick­lung und Kon­takt­auf­nah­me fin­den per E-Mail statt. Der Kun­de hat sicher­zu­stel­len, dass die von ihm zur Bestell­ab­wick­lung ange­ge­be­ne E-Mail-Adres­se zutref­fend ist, so dass unter die­ser Adres­se die von der LS ver­sand­ten E-Mails emp­fan­gen wer­den kön­nen. Ins­be­son­de­re hat der Kun­de bei dem Ein­satz von Spam-Fil­tern sicher­zu­stel­len, dass alle von LS oder von die­sem mit der Bestell­ab­wick­lung beauf­trag­ten Drit­ten ver­sand­ten E-Mails zuge­stellt wer­den kön­nen.
      5. Bei der Semi­nar­bu­chung an einem Ver­kaufs­stand der LS gilt:
      6. Die am Ver­kaufs­stand der CBL ent­hal­te­nen Pro­dukt­dar­stel­lun­gen die­nen zur Abga­be eines recht­lich ver­bind­li­chen Ange­bots durch den Kun­den.
      7. Die Semi­nar­bu­chung erfolgt durch Abga­be eines Ange­bots des Kun­den und anschlie­ßen­de Annah­me des Ange­bots durch das Per­so­nal der LS am Ver­kaufs­stand der LS des jewei­li­gen Ortes.
      8. Nach Buchung eines Semi­nars wird der vol­le Ein­tritts­preis (im Fol­gen­den: „Semi­nar­ge­büh­ren“) unver­züg­lich nach Erhalt der Rech­nung zur Zah­lung fäl­lig.
      9. Zahlt der Semi­nar­teil­neh­mer­nicht unver­züg­lich nach Erhalt der Rech­nung, behält sich LS das Recht vor, vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten. Zudem behält sich LS das Recht vor, die For­de­run­gen an Inkas­so- oder Ein­zugs­ge­sell­schaf­ten abzu­tre­ten.

6.Verhaltenspflichten für Semi­nar­teil­neh­mer

    1. LS ver­langt, dass alle Semi­nar­teil­neh­mer­re­spekt­voll mit­ein­an­der umge­hen und sich pro­fes­sio­nell ver­hal­ten im Umgang mit dem Per­so­nal der LS.
    2.  Sowohl Per­so­nal an den Semi­nar-Loca­ti­ons, Refe­ren­ten, Workshopleiter(innen), Vortragsredner(innen) Bera­tern u.s.w. auch die ande­ren Semi­nar­teil­neh­mern und ihren Gäs­ten oder Fami­li­en wäh­rend der gesam­ten Dau­er des Semi­nars, ein­schließ­lich wäh­rend außer­plan­mä­ßi­ger Ver­zö­ge­rungs­zei­ten und Unter­bre­chun­gen sind acht­sam mit­ein­an­der.
    3. LS behält sich das Recht vor, Seminarteilnehmerund/oder ihre Gäs­te zu bit­ten, die Semi­nar-Loca­ti­on sofort zu ver­las­sen, soll­ten die­se Per­so­nen sich unhöf­lich, unko­ope­ra­tiv, unpro­fes­sio­nell ver­hal­ten, betrun­ken sein, unter dem Ein­fluss ille­ga­ler Sub­stan­zen ste­hen und/oder im Besitz von Alko­hol und/oder ille­ga­len Sub­stan­zen sein (einer der vor­ge­nann­ten Fäl­le reicht jeweils für sich genom­men aus).
    4. In solch einem Fall wird dem Semi­nar­teil­neh­mer­die Semi­nar­ge­bühr für das Semi­nar unter kei­nen Umstän­den erstat­tet und der Semi­nar­teil­neh­mer­wird von zukünf­ti­gen Bezugs­mög­lich­kei­ten von Waren oder Dienst­leis­tun­gen der LS aus­ge­schlos­sen und erhält kei­ne Infor­ma­ti­ons­schrei­ben über deren Ange­bo­te. Dar­über hin­aus haben die­se Semi­nar­teil­neh­merk­ei­nen Anspruch auf aus­ge­schrie­be­ne Prä­mi­en oder auf Inan­spruch­nah­me einer Zufrie­den­heits­ga­ran­tie oder sons­ti­ger schrift­li­cher oder still­schwei­gen­der Garan­ti­en.
    5. Der Semi­nar­teil­neh­mer­erkennt das Haus­recht der jewei­li­gen Location/Veranstaltungsort der LS und/oder des jewei­li­gen Betrei­bers der Semi­nar-Loca­ti­on vor Beginn und für die kom­plet­te Dau­er des Semi­nars an.
    6. Die Semi­na­re und Semi­nar­un­ter­la­gen (ins­be­son­de­re Werk­zeu­ge, Pro­zes­se, Stra­te­gi­en, Mate­ria­li­en und Infor­ma­tio­nen) genie­ßen den Schutz des Urhe­ber­rechts­ge­set­zes. Nut­zungs­rech­te wer­den nur durch aus­drück­li­che vor­he­ri­ge schrift­li­che Erklä­rung ein­ge­räumt. Soweit den Semi­nar­teil­neh­mern Unter­la­gen zum Down­load zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, beschränkt sich die Nut­zung aus­schließ­lich auf den Semi­nar­teil­neh­mer. Der Semi­nar­teil­neh­mer­kann die Datei­en auf sei­nem Rech­ner und zusätz­lich auf mobi­len Gerä­ten belie­big oft spei­chern, muss aber sicher­stel­len, dass nur er dar­auf Zugriff hat. Eine Wei­ter­ga­be der Zugangs­da­ten ist nicht zuläs­sig. Die Semi­nar­teil­neh­mer­sind nicht befugt, Lizenz­ma­te­ri­al, das zu Schu­lungs- und Infor­ma­ti­ons­zwe­cken aus­ge­hän­digt wird, zu kopie­ren. Lizenz­ma­te­ri­al sind Daten­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me und/oder lizen­zier­te Daten­be­stän­de (Daten­ban­ken) in maschi­nen­les­ba­rer Form ein­schließ­lich der zuge­hö­ri­gen Doku­men­ta­ti­on. LS kann, um sei­ne Rech­te zu schüt­zen, recht­li­che Schrit­te ein­lei­ten und vol­len Scha­dens­er­satz ver­lan­gen, wenn die­se Bedin­gun­gen ver­letzt wer­den.
    7. Der/die Seminarteilnehmer(in)willigt für alle gegen­wär­ti­gen und zukünf­ti­gen Medi­en unwi­der­ruf­lich und unent­gelt­lich ein, dass LS berech­tigt ist, Bild- und/oder Ton­auf­nah­men sei­ner Per­son, die über die Wie­der­ga­be eines Semi­na­res des Zeit­ge­sche­hens hin­aus­ge­hen, zu erstel­len, ver­viel­fäl­ti­gen, sen­den oder sen­den zu las­sen sowie in audio­vi­su­el­len Medi­en zu nut­zen.
    8. LS behält sich das Recht vor, zu Beginn eines jeden Semi­nars eine Per­so­nen- und/oder Taschen­kon­trol­le durch­zu­füh­ren.
    9. Kin­dern unter 15 Jah­ren ist es nicht erlaubt, Semi­na­re der LS zu besu­chen. Jugend­li­che im Alter zwi­schen 15 und 17 Jah­ren müs­sen min­des­tens von einem Eltern­teil oder Erzie­hungs­be­rech­tig­ten wäh­rend der gesam­ten Ver­an­stal­tung beglei­tet wer­den.

7.Widerrufsrecht des Semi­nar­teil­neh­mers

Dem Semi­nar­teil­neh­mer steht kein gesetz­li­ches Wider­rufs­recht zu. Ein Wider­rufs­recht besteht ins­be­son­de­re nicht bei Ver­trä­gen zur Erbrin­gung von Dienst­leis­tun­gen in den Berei­chen Beher­ber­gung zu ande­ren Zwe­cken als zu Wohn­zwe­cken, Beför­de­rung von Waren, Kraft­fahr­zeug­ver­mie­tung, Lie­fe­rung von Spei­sen und Geträn­ken sowie zur Erbrin­gung wei­te­rer Dienst­leis­tun­gen im Zusam­men­hang mit Frei­zeit­be­tä­ti­gun­gen, wenn der Ver­trag für die Erbrin­gung einen spe­zi­fi­schen Ter­min oder Zeit­raum vor­sieht (§ 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB). Das heißt, soweit LS Dienst­leis­tun­gen aus dem Bereich der Frei­zeit­be­tä­ti­gung anbie­tet, ins­be­son­de­re Ein­tritts­kar­ten für Ver­an­stal­tun­gen, besteht kein Wider­rufs­recht. Jede Bestel­lung von Ein­tritts­kar­ten ist damit bin­dend und ver­pflich­tet zur Abnah­me und Bezah­lung der bestell­ten Kar­ten.

8.Umbuchungen

  1. Wenn ein(e) Seminarteilnehmer(in) an der Semi­nar­teil­nah­me ver­hin­dert ist, kann der Semi­nar­teil­neh­mer nach den nach­fol­gen­den Rege­lun­gen sein Semi­nar­ti­cket an jemand ande­ren über­tra­gen oder mit der LS einen Ersatz­ter­min ver­ein­ba­ren.
  2. Die Über­tra­gung des Tickets auf einen Ersatz­teil­neh­mer ist der LS bis fünf Werk­ta­ge vor dem Semi­nar schrift­lich anzu­zei­gen und bedarf der vor­he­ri­gen schrift­li­chen Geneh­mi­gung durch LS. Eine Über­tra­gung ist daher erst mit vor­he­ri­ger schrift­li­cher Geneh­mi­gung durch LS wirk­sam.
  3. Die Umbu­chung auf einen Ersatz­ter­min liegt im Ermes­sen der LS und ist nur durch schrift­li­che Bestä­ti­gung der LS wirk­sam.

9.Haftungsausschluss für Aus­fall, Abbruch oder Stö­rung des Semi­nars

    1. Kann das Semi­nar auf­grund höhe­rer Gewalt (wie z. B. Natur­ka­ta­stro­phen jeder Art), ins­be­son­de­re Unwet­ter, Erd­be­ben, Über­schwem­mun­gen, und/oder des Ver­dachts der Durch­füh­rung von Anschlä­gen, Atten­ta­ten, Gei­sel­nah­men, Krieg, Unru­he, Bür­ger­krieg, Revo­lu­ti­on, Ter­ro­ris­mus, Sabo­ta­ge, Streiks, nicht durch­ge­führt wer­den, ist LS nicht zur Durch­füh­rung des Semi­nars ver­pflich­tet. LS über­nimmt in die­sem Fall kei­ne Haf­tung für Auf­wen­dung jed­we­der Art im Zusam­men­hang mit dem Ticket­kauf oder der Buchung des ein­zel­nen Work­shops, Semi­nars, Bera­tungs­ter­min etc.
    2.  Ins­be­son­de­re wer­den kei­ne Rei­se- oder Unter­brin­gungs­kos­ten erstat­tet.
    3. Kann das Semi­nar auf­grund ande­rer Grün­de nicht durch­ge­führt wer­den, erstat­tet LS kei­ne Auf­wen­dun­gen, die im Zusam­men­hang mit der Semi­nar­bu­chung getä­tigt wur­den. Ins­be­son­de­re wer­den kei­ne Rei­se- oder Unter­brin­gungs­kos­ten erstat­tet.
    4. LS behält sich das Recht vor, ein­zel­ne Abläu­fe, Abschnit­te oder Vor­trä­ge eines Semi­nars zu erset­zen oder ent­fal­len zu las­sen, soweit dies kei­nen Ein­fluss auf den Gesamt­cha­rak­ter eines Semi­nars hat. LS behält sich das Recht vor, Ände­run­gen des Ortes der Ver­an­stal­tung, des Ter­mins oder der Dau­er des Semi­na­res vor­zu­neh­men.
    5. Dem Semi­nar­teil­neh­mer abhan­den gekom­me­ne Tickets wer­den nicht ersetzt oder zurück­er­stat­tet.

10.Haftungsausschluss für Per­so­nen- und Sach­schä­den

  1. LS haf­tet nicht für Per­so­nen- und Sach­schä­den, die Semi­nar­teil­neh­mer­vor, wäh­rend oder nach dem Semi­nar, in oder vor der Semi­nar-Loca­ti­on oder einer von der LS ver­mit­tel­ten oder emp­foh­le­nen Unter­kunft, selbst­ver­schul­det oder durch einen ande­ren Semi­nar­teil­neh­mero­der durch einen Drit­ten erlei­den.
  2. Die­ser Haf­tungs­aus­schluss fin­det kei­ne Anwen­dung für Schä­den aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit, die auf einer fahr­läs­si­gen Pflicht­ver­let­zung der LS oder einer vor­sätz­li­chen oder fahr­läs­si­gen Pflicht­ver­let­zung eines gesetz­li­chen Ver­tre­ters oder Erfül­lungs­ge­hil­fen der LS beru­hen.
  3. Zudem fin­det die­ser Haf­tungs­aus­schluss kei­ne Anwen­dung für sons­ti­ge Schä­den, die auf einer grob fahr­läs­si­gen Pflicht­ver­let­zung der LS oder auf einer vor­sätz­li­chen oder grob fahr­läs­si­gen Pflicht­ver­let­zung eines gesetz­li­chen Ver­tre­ters oder Erfül­lungs­ge­hil­fen der LS beru­hen.

11.Besonderer Haf­tungs­aus­schluss –un-pro­fes­sio­nel­le Bera­tung

Der/die Seminarteilnehmer(in)ist allein für sei­ne Ent­schei­dun­gen, Maß­nah­men und Ergeb­nis­se im Leben ver­ant­wort­lich und rechen­schafts­pflich­tig. LS kann unter kei­nen Umstän­den dafür haft­bar gemacht wer­den, wenn der Semi­nar­teil­neh­mer­Ent­schei­dun­gen, Hand­lun­gen oder Ergeb­nis­se in sei­nem Leben oder sei­nen Geschäfts­pro­zes­sen vor­nimmt, die auf der Semi­nar­teil­nah­me der LS basie­ren. Infor­ma­tio­nen, die durch LS wäh­rend der Semi­na­re wei­ter­ge­ge­ben wer­den, kön­nen die Dienst­leis­tun­gen von aus­ge­bil­de­ten Fach­leu­ten in allen Berei­chen ein­schließ­lich, aber nicht beschränkt auf Finanz-, medi­zi­ni­sche, psy­cho­lo­gi­sche oder recht­li­che Fra­gen nicht erset­zen. CBL bie­tet kei­ne pro­fes­sio­nel­le finan­zi­el­le, medi­zi­ni­sche, psy­cho­lo­gi­sche oder recht­li­che Bera­tung an.

12.Sprache und Inhal­te für Erwach­se­ne

In den Semi­na­ren der LS wer­den gele­gent­lich sexu­el­le The­men und/oder expli­zi­te Spra­che in Bezug auf die per­sön­li­che und beruf­li­che Ent­wick­lung dis­ku­tiert, die zwei­deu­ti­ge Wör­ter ent­hal­ten kann, was bestimm­te Aspek­te unter­strei­chen und die Semi­nar­teil­neh­mer über­ra­schen kann (LS wird kei­ne anstö­ßi­ge Spra­che ver­wen­den und takt­voll und dis­kret mit die­sen Aspek­ten umge­hen). Seminarteilnehmer(inne), die sich mit sol­chen The­men oder solch einer Spra­che unwohl füh­len, soll­ten Semi­na­re der LS mei­den. Jede® Berater(in), Workshopleiter(in), Referent(in), u.s.w. hat sei­ne eige­nen Aus­drucks­mög­lich­kei­ten die ihm ledig­lich zuge­spro­chen sind.

  1. Audio­vi­su­el­le Regu­lie­run­gen und deren Frei­ga­be

Die Semi­nar­teil­neh­mer dür­fen wäh­rend der Semi­na­re unter kei­nen Umstän­den jeg­li­che Art von Auf­nah­me­ge­rät ver­wen­den, um die Infor­ma­tio­nen zu erfas­sen, die im Semi­nar zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Im Semi­nar sind Auf­nah­me­ge­rä­te, Fotos oder Video­auf­nah­men nicht erlaubt. Durch die Teil­nah­me am Semi­nar akzep­tiert der Semi­nar­teil­neh­mer, dass Tei­le des Semi­nars als Video und/oder Audio­bei­trag oder als Fotorei­he durch den Ver­an­stal­ter auf­ge­zeich­net wer­den kön­nen. Die Semi­nar­teil­neh­mer sind damit ein­ver­stan­den, dass LS und sei­ne Ver­tre­ter das Recht und die Erlaub­nis sol­cher Auf­nah­men und Fotos besit­zen, auch wenn die­se Auf­nah­men Namen, Kon­ter­feis, Stim­men, bio­gra­phi­sche Anga­ben oder Refe­ren­zen der Semi­nar­teil­neh­mer umfas­sen, und dass LS die­se Vide­os und Fotos für Mar­ke­ting, Wer­bung oder ande­re Zwe­cke in allen Medi­en oder For­ma­ten, online und/oder off­line, jetzt oder spä­ter ohne wei­te­re Ent­schä­di­gung, Geneh­mi­gun­gen oder Infor­ma­tio­nen an die Semi­nar­teil­neh­mer ver­wen­den kann. Der Semi­nar­teil­neh­mer ist sich bewusst dar­über und akzep­tiert, dass alle Auf­nah­men Eigen­tum der LS sind und die­se alle exklu­si­ven Rech­te besitzt und der Semi­nar­teil­neh­mer kei­ne Ent­schä­di­gung für die Nut­zung der Auf­nah­men oder Foto­gra­fi­en, in denen der Semi­nar­teil­neh­mer erscheint oder spricht, ver­langt oder erwar­tet. LS besitzt alle Rech­te jeder Foto­gra­fie oder Audio- oder Video­auf­nah­men, die wäh­rend des Semi­nars oder jeder ande­ren Ver­an­stal­tung von LS gemacht wer­den.

  1. Anwend­ba­res Recht und Gerichts­stand
    1. Für sämt­li­che Rechts­be­zie­hun­gen zwi­schen der LS und dem Kun­den gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land.
    2. Bei Ver­brau­chern gilt die­se Rechts­wahl nur inso­weit, als nicht der gewähr­te Schutz durch zwin­gen­de Bestim­mun­gen des Rechts des Staa­tes, in dem der Ver­brau­cher sei­nen gewöhn­li­chen Auf­ent­halt hat, ent­zo­gen wird.
    3. Ist der Kun­de Kauf­mann, juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts oder öffent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen, ist aus­schließ­li­cher Gerichts­stand für alle Strei­tig­kei­ten aus die­sem Ver­trag der Geschäfts­sitz der LS. Das­sel­be gilt, wenn der Kun­de kei­nen all­ge­mei­nen Gerichts­stand in Deutsch­land oder der EU hat oder Wohn­sitz oder gewöhn­li­cher Auf­ent­halt im Zeit­punkt der Kla­ge­er­he­bung nicht bekannt sind. Die Befug­nis, auch das Gericht an einem ande­ren gesetz­li­chen Gerichts­stand anzu­ru­fen bleibt hier­von unbe­rührt.
    4. Ver­trags­spra­che ist Deutsch.

 18.Salvatorische Klau­sel

Soll­te eine Bestim­mung die­ser AGB unwirk­sam oder undurch­führ­bar sein oder wer­den, so wer­den die übri­gen Rege­lun­gen die­ser AGB davon nicht berührt. Anstel­le der unwirk­sa­men oder undurch­führ­ba­ren Rege­lung tritt eine wirk­sa­me Rege­lung, die dem Sinn und Zweck der unwirk­sa­men oder undurch­führ­ba­ren Rege­lung recht­lich und wirt­schaft­lich am nächs­ten kommt. Ent­spre­chen­des gilt für die Aus­fül­lung von Lücken die­ser AGB.

All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen der LEBENSSCHULE Sauer­land Andrea Katha­ri­na Men­ke (Stand: 2018)